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|  | `Verhaltensrichtlinien` für Hund und Hundebesitzer
| Verhaltensrichtlinien --> Was soll das bedeuten??? Bei all den existierenden Gesetzen,Verordnungen und sonstigen Bestimmungen durch die exekutive Obrigkeit, welchen jeder Mensch im täglichen Leben zwangsläufig unterworfen ist, besitzt tatsächlich noch jemand die Frechheit?! des Menschen `besten Freund`, den Hund, in Verhaltensfragen zu belehren und zu unterweisen??? Ja!!! Das ist eines der Anliegen von Walhalla!!!
Neben der Zuneigung von Walhalla zu dem Lebewesen Hund scheint es uns manchmal an unserer, wohl unbedingt nötigen?, Toleranz anderen Hundebesitzern gegenüber zu mangeln!!! Unsere Intoleranz ist nicht leicht verständlich, bedenkt der Leser, daß da Hundebesitzerinteressen aufeinandertreffen und, wie doch meist zu beobachten, es demnach einen sofortigen beiderseitigen Gesprächsstoff über den Hund geben müßte, oder??? Dieser Gesprächsstoff ist auch durchaus vorhanden!!! Selbstverständlich geht es auch um den Hund!!! Allerdings dann doch wohl etwas anders, als der Hundebesitzer sich das vorgestellt hat oder es ihm mit anderen Hundebesitzern oft begegnet! Ein Beispiel: Ein Spaziergang an einer wenig befahrenen Straße. Meine Frau führt unsere Hündin an der Leine, während ich mit unseren Kindern (3 und 1,5 Jahre alt) beschäftigt bin. Unser Sohn ist schon ganz gut `zu Fuß`, die Tochter sitzt noch in ihrem Kinderwagen, an dem sich unser Sohn festhält. Ein Familienspaziergang eben! Der mittelgroße Hund undefinierbarer Rasse des, uns entgegenkommenden, Mannes steuert auf uns zu. Selbstverständlich läuft der Hund frei. Der Mann macht weder Anstalten den Hund zurückzurufen noch beschleunigt er seinen Schritt. Freundlich ruft er uns zu: " Der tut nichts!", um sich sodann wieder unbefangen seiner Begleiterin zu widmen. Unsere Kinder kennen Hunde seit Geburt an. Sie zeigen keine Angst. Allerdings halten wir es für wichtig Kindern schon frühzeitig anzugewöhnen keine fremden Hunde anzufassen oder sonstwie zu animieren, was sie demzufolge auch bei diesem Tier nicht tun. Erste Anlaufstelle dieses Hundes ist unsere Hündin. Eine mürrische Natur, welche nur durch ein leises Knurren verrät, daß sie auf eine Anweisung unsererseits wartet, um aktiv zu werden. Da diese Aufforderung nicht erfolgt, verscheucht sie den Hund nur mit `hundlichen` Imponiergehabe. Als der Hund sich daraufin unserem Sohn zuwendet, verstelle ich ihm den Weg, indem ich mich zwischen den Hund und unseren Kindern postiere. Der Mann und seine Begleiterin erreichen uns. Er übersieht die Szenerie und sagt fast schon spöttisch: "Ich hab doch gesagt der tut nichts!" Meine Frau sieht mich nur an und grinst unverhohlen. Ja!!! Solchen Hundebesitzern gegenüber sind wir intolerant!!! Sie, als Hundebesitzer, sagen jetzt, daß das doch ganz normal ist??? Sie, als Hundebesitzer, sagen jetzt, daß doch gar nichts passiert ist und der Mann uns doch sagte, daß der Hund nichts `täte`??? Sie, als Hundebesitzer, sagen jetzt, daß es des Mannes Recht gewesen wäre, sich zu erzürnen hätte ich den Hund in dieser Situation verjagt???
In diesem Beispiel gibt es mehrere Punkte, welche nicht geneigt sind unbedingte Toleranz gegen derartige Hundebesitzer zu hegen: Ein, einem anderen Mitmenschen gegenüber toleranter Hundebesitzer, wird seinen Hund niemals frei auf andere Personen zulaufen lassen, da er sich seiner Verantwortung gegenüber diesen Menschen bewußt ist, d.h. dieser Hundebesitzer ist sich durchaus bewußt, daß sein Hund anspringen, bellen, Kinder umschubsen, im schlimmsten Falle sogar zubeißen, könnte. Einem solchen Hundebesitzer ist ebenfalls bekannt, daß es für die geschädigte Person unerheblich ist, ob es von einem sog. Kampfhund angefallen und gebissen oder von einem Mischlingshund durch Angespringe vor ein vorbeifahrendes Auto getrieben wurde. Zudem wird der verantwortungsbewußte Hundebesitzer mit der Angst und Scheu seiner Mitmenschen vor seinem Tier rechnen und seine Mitmenschen nicht in Situationen bringen, welche diese Gefühle unweigerlich mit sich bringen. Ein lapidar ausgesprochenes:"Der tut nichts." reicht wohl beileibe nicht aus, um toleranzfördernd und verantwortungsbewußt zu erscheinen. Eine entscheidende Frage mit nicht unerheblichem logischen Inhalt: Mußten wir in oben beschriebenen Beispiel davon ausgehen, daß der Hund nichts `tut`, weil der Mann ihn doch dann wohl kaum hätte so frei herumlaufen lassen, oder??? Dieser Logik zufolge hätte der Mann doch aber unseren Hund für `tatendurstiger` halten müssen, da dieser ja angeleint und dazu noch in unserer Nähe lief. Spinnen wir diesen Gedankengang und diesen unglaublichen Logikgehalt vieler Hundebesitzer noch einen Schritt weiter: Der Hund, welcher frei herumläuft `tut` nichts! Der Hund, welcher angeleint und somit kontrolliert läuft ist gefährlich! Vollkommen widersinnig dann die Haltung des verantwortungsbewußten??? Hundebesitzers aus obiger Erzählung, oder??? Dann ließ er seinen `nichts tuenden` Hund völlig frei in sein `Verderben` laufen, da er doch sah, daß unser `gefährlicher` Hund angeleint war, oder??? Dieser Logik zufolge ist also ein angeleinter, d.h. in seiner Bewegungsfreiheit kontrollierbarer Hund, erheblich gefährlicher einzustufen, als ein freilaufender Hund, welcher jederzeit unkontrolliert agieren könnte. Die Gefahr, welche von einem Hund ausgehen kann, wird, nach unseren Erfahrungen, nur allzu gern reduziert auf ein mögliches `Beißverhalten`. Wie sonst ist der Ausspruch:"Mein Hund `tut` nichts!" zu deuten??? Daß der Hund aber einiges `tut` oder tun könnte, was fremden Personen nicht gefällt, wird meistenteils nicht bedacht!!! Dem Hundebesitzer macht es in der Regel nichts aus, von seinem Hund angesprungen, angeleckt, besabbert, beschnüffelt, usw. zu werden. Bedeutet dies in zweiter Konsequenz dann, daß auch alle Mitmenschen, denen der Hund in seinem Leben begegnet sich ebenfalls des Hundes Verhalten gefallen lassen müssen??? Anspringen, Beschnüffeln, Hände lecken, usw. Für die Mehrheit aller Hundebesizer bezieht sich der Ausspruch:"Mein Hund tut nichts!" auf das `Beißverhalten` des Hundes!!! Das restliche!!! Verhalten des Hundes ist, solange es den Hundebesitzer nicht direkt betrifft und als Ärgernis darstellt, auch von seiner Umwelt als solches hinzunehmen und zu tolerieren, da der Hund ansonsten ja nichts `tut`!??? Diese Haltung vieler Hundebesitzer zeigt leider sehr wenig Toleranz, oder???
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